Waffengesetze USA

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Waffengesetze USA

Beitragvon Ajax » 13. Jan 2013 20:03

Brauchen wir in Deutschland die gleichen Waffengesetze wie in den USA um die Anzahl der Schulmassaker auf den gleichen niedrigen Stand zu bringen wie in den USA? Die Bevölkerungszahl in den USA ist fast 4 mal so groß wie bei uns. Müßten es dann dort nicht auch mindestens 4 mal soviele Schulmassaker geben wie bei uns? Wir hatten Erfurt und Winnenden in den letzten 10 Jahren und in den USA hätte es im gleichen Zeitraum mindestens 8 Stück geben müssen.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Nitrat » 14. Jan 2013 11:14

Ich glaub es ist deutlich mehr als die 8 !
und nein, die gleichen Gesetze wie in USA wäre nicht gut.
Wir haben schon McDoof und WürgerKing und zuviele andere scheissketten von denen abbekommen.
Unsere Gesetze bei den Waffen sind zwar nicht die besten, aber immerhin ist es nicht so einfach
an Waffen dranzukommen (wenn man kein direkten bezug dazu hat) wie in den Vereinigten Staaten.

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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Buntaro » 14. Jan 2013 22:17

wus ?

willst du behaupten, dass die Gesetzte in den USA besser geeignet sind, diese Amokläufe zu verhindern ?
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Nitrat » 15. Jan 2013 10:37

Äh, nein, eher im gegenteil. In den 10 Jahren waren deutlich mehr als die von Ajax
genannte 8, die werde ich hier aber mit Sicherheit nicht alle nachforschen gehen.
Alleine im letzten Jahr waren es doch schon 3.

Das liegt einfach daran, das jeder Idiot sich einfach so eine
Waffe kaufen, kann ohne irgendwelchen "Pflichten" zu erfüllen.
Er wird weder von der Polizei begutachtet, noch muss er geschult werden und
die mentale Labilität hindert auch keinen, sich ein Sturmgewehr zu besorgen.
Das hat man an der Frau, die vom Sohn erschossen wurde, der das Sturmgewehr mit zur Grundschule
nahm, gesehen. Kurz danach ist woanders ein nächster Amoklauf und vielleicht erinnerst du
dich an den Pumuckelidiot, der bei einer Batmanpremiere im Kino ein Amoklauf hinlegte.
Sofern meine Erinnerungen nicht trügen, war das schon alleine im Jahr 2012 passiert.


Die Waffengesetzte in USA sind ein scheissdreck, und wenn noch
mehr Waffen tragen dürfen, dann werden diese Amokläufe noch mehr.
Denn nicht die Waffe an sich tötet, sondern derjenige, der sie einsetzt.
Und diese werden weder an den Waffen geschult, noch irgendwelche
Grundvorraussetzungen erteilt wer eine Waffe kaufen, besitzen oder abfeuern darf.

Wenn es nach mir geht, dürfen nur 3 Fraktionen Waffen tragen und abfeuern:
Vom Staat beauftragte und kontrollierte Sicherheitsfirmen (inkl. Polizei)
Vom Staat zusammengesetzte Armee zur Verteidigung des Staates.
Geld und Goldlieferanten zum Schutz.

und das ganze noch mit strengen Auflagen, damit man Angriffe mit Waffen verhindert werdend.
zBsp. wenn jemand ohne jeglichen Grund seine Waffe auf jemanden abfeuert, wird bestraft.
Das ganze kann ich noch weiter ausdehenen, aber ich lasse es mal. Mein Standpunkt sollte nun deutlich sein.


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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Buntaro » 15. Jan 2013 11:02

war an Ajax gedacht meine Frage

ich stimme hier mit Nitrats Meinung überein

Sportschützen dürfen von mir aus auch ihre Waffen daheim lagern (wie bislang in abgeschlossenen Sciherheitsschränken) und der Transport zum Schießstand muss in abgeschlossenen Behältnissen erfolgen, ABER Munition und Waffe NIE im gleichen Haus, d.h. die Mun gibt es erst auf der Schießbahn
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Sam Hotte » 15. Jan 2013 13:54

Ihr (Nitti & Buntaro) habt das Jagdwesen vergessen.

Ansonsten hat Nitti eigentlich nur 2 verschiedene Fraktionen im Programm, denn die Sicherheitsfuzzis, die Wertransporte machen hat er ja schon unter 1. Polizei + Sicherheitsdienste angeführt. :p

BTW, wenn man Eure beiden Ansichten und die Jäger zusammen wirft, dann hat man in etwa genau das, wie es derzeit in D geregelt ist, wer eine Waffe führen darf. :)
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Buntaro » 15. Jan 2013 15:36

nicht ganz, momentan dürfen Waffen und Munition im gleichen Haus, bei gewissen Schränken sogar Kurzwaffen und Munition im gleichen Schrank, wenn die Muni extra verpackt ist, lagern
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Nitrat » 15. Jan 2013 17:23

Achso Buntstift, dachte weil du kurz nach meinem gepostet hattest,
war es an mich gerichtet und ich war deshalb etwas irritiert.

Weshalb ich der Meinung bin, wieso Sportschützen ihr gekaufte Waffe nicht zuhause behalten dürfen:
Auch hier gab es im Süden Deutschland ein "Sohn" eines Sportschützen, der an beiden
Lagerungsstellen Waffe und Munition zu sich genommen hat und ein Amoklauf veranstaltete.

Man könnte auch hier abhilfe schaffen, wenn die Waffen gekauft haben und in einem Verein sind
dann sollte dieser Verein, wo die immer zum "schiessen"trainieren hingehen diese Waffen in einem
Spind abschliessen können. Der Schlüssel wird nur dem Besitzer der Waffen ausgehändigt und der
Besitzer der Waffen, darf nicht ausserhalb der Räumlichkeiten sich mit dem Schlüssel aufhalten
und muss auf den Schlüssel achten das der nicht geklaut wird.

Zum Jagdwesen,
sollte gänzlich abgeschafft werden ! Wenn man es sich genauerer überlegt, sind die Tiere dafür da
um der Natur eine ausgewogenheit zu bieten. Diese vernichten ja sich selbst schon und fressen die Natur auf.
Und das sage ich als nicht Veganer.... wie heisst das nochmal wenn man kein Fleisch futtert ?


aber nun zu den Punkt wieso 3. nicht in 1. gehört. @Sam
Wir arbeiten mit einem Firmengeschäftsführer einer Goldverwertungsanlage
zusammen und Er muss sich selbst vor Angreifer schützen können dürfen.
Er ist weder bei der Polizei oder Sicherheitsfirma (Geldtransporte) zuständig, deshalb listete ich es seperat auf.

Achja, und solche Geheimdienstler (007) Speziakeinsatzkräfte, pack ich vorsorglich
auch einfachmal zu dem zweiten Punkt (vom Staat zusammengestellte Armee)

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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Andr » 15. Jan 2013 17:37

Nitrat hat geschrieben:Das liegt einfach daran, das jeder Idiot sich einfach so eine
Waffe kaufen, kann ohne irgendwelchen "Pflichten" zu erfüllen.

In den meisten Staaten scheint die einzige Hürde das korrekt auszufüllende Formular zu sein (da einige nicht mal wissen wie man den eigenen Namen richtig schreibt) :rolleyes:
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Nitrat » 15. Jan 2013 17:42

Ich habe mir so einen Antrag noch nicht angeschaut, weil ich kein Bedarf habe, mir eine scharfe Waffe zu kaufen.
Vermutlich ist es nur in Eurem Staat so :khelle: (ironie off)


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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Andr » 15. Jan 2013 18:48

Ich meinte die meisten Staaten der Vereinigten Staaten.

Durch den drohenden "Obama-Assault-Weapon-Ban" haben die Amerikaner mal alle AR-15 und ähnliches zusammengekauft. 223/5.56mm Munition scheint auch bald vergriffen zu sein. Dank der Panikmache der Medien scheint "Bushmaster" das neue Unwort der Jahres zu werden :khelle:
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Ajax » 15. Jan 2013 21:49

Hi zusammen :erdbeerteechug: servus Nitti. Also ich hab ein bißchen geforscht und bin auf keine 8 gekommen in den USA. :confused:
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Sam Hotte » 15. Jan 2013 21:58

Andr hat geschrieben:Durch den drohenden "Obama-Assault-Weapon-Ban" haben die Amerikaner mal alle AR-15 und ähnliches zusammengekauft.

Das hamse vor Obamas erster Wahl auch schon gemacht. Und ändern wird sich wahrscheinlich wieder nix ... Amis halt. :khelle:
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Ajax » 15. Jan 2013 22:11

Buntaro hat geschrieben:wus ?

willst du behaupten, dass die Gesetzte in den USA besser geeignet sind, diese Amokläufe zu verhindern ?


Sieht doch so aus oder? Erfurt 17 getötete Winnenden 15 getötete. Amokläufe mit diesem Ausmaß sind iMo in den USA statistisch seltener bzw. keinesfalls signifikant häufiger.

Naja was ich eigentlich sagen möchte, in unserer Gesellschaft sind solche Vorgänge trotz restriktiverer Waffengesetze nicht seltener als in den freien USA. Ergo, schärfere Waffengesetze in den USA helfen nur den Kriminellen leichter auf wehrlose Opfer zu treffen.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Buntaro » 15. Jan 2013 22:15

@ Ajax:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt_an_ ... te_Staaten

@ Andr, Sam, etc
lieber ein Ende mit Schrecken...
der Staat New York hat schon angefangen
http://www.n24.de/news/newsitem_8521512 ... op-News%29

klar, dass die alle nochmal zugreifen, aber Kriegswaffen (v.a. (halb)automatische Waffen) haben außer beim Militär oder der Polizei nirgends anderswo was zu suchen, in keinem Privathaus, in keiner Jagdhütte, auf keiner Ranch, nirgendwo in der Welt
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Sam Hotte » 15. Jan 2013 22:47

Ajax hat geschrieben:Hi zusammen :erdbeerteechug: servus Nitti. Also ich hab ein bißchen geforscht und bin auf keine 8 gekommen in den USA. :confused:

Wie hast Du denn geforscht? :confused:
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_sc ... ates#2000s listet mehr als die 8 allein in 2012 auf. Und dieses Jahr sind schon wieder 2 neue dazu gekommen ...

Allerdings:
Verfügbarkeit der Waffen ist nicht der alleinige Faktor, wie die Schweiz beweist: Da hat jeder Soldat sein SIG550 zuhause (bis 2007 sogar mit Mun) - aber Amok-Läufe damit sind aus der Schweiz wenig bis keine bekannt (nur jede Menge Suizide mit eben dieser Waffe).

PS:
Erfurt 17 getötete Winnenden 15 getötete. Amokläufe mit diesem Ausmaß sind iMo in den USA statistisch seltener bzw. keinesfalls signifikant häufiger

Newton 27 getötete, Virginia 31 getötete.
Zuletzt geändert von Sam Hotte am 15. Jan 2013 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Sam Hotte » 15. Jan 2013 22:58

Buntaro hat geschrieben:der Staat New York hat schon angefangen
http://www.n24.de/news/newsitem_8521512 ... op-News%29

Wär ja gut, wenn sich das durchsetzte im "land of the free".

(Vor allem hätte man dann in Zukunft die Möglichkeit, empirische Daten zu haben, die hoffentlich zeigten, daß die - IMHO schwachsinnige - Argumentation "the only way to stop a bad guy is an armed good guy" falsch ist)
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Ajax » 15. Jan 2013 23:54

Sam Hotte hat geschrieben:Newton 27 getötete, Virginia 31 getötete.


Genau das meine ich, die anderen Vorfälle in den USA haben nicht dieses Ausmaß wie Newton, Virgina, Columbine, Erfurt und Winnenden. Ich stelle die anderen Vorgänge nicht auf die selbe Stufe, daher komme ich eben auf weniger als 8 Massaker. Vielleicht werden durch schärfe Waffengesetze ein paar der kleineren Schießereien verhindert, die finden halt dann als Messerstechereien statt, genau wie bei uns. Durch Messer hats bei uns auch schon Tote an Schulen gegeben. Wird aber in der Presse meist nur Lokal berichtet.
Ich denke die großen Schulmassaker lassen sich durch schärfe Waffengestze nicht verhindern. Die Leute, die dass machen sind so verrückt, gäbs keine Schusswaffen, dann würden sie Molotovcocktails (Anleitung bei JA) schmeißen.

Würde die Argumentation der Waffengegner für die USA stimmen, dann müßten dutzende Schulmassaker mit jeweils mehr als 15 Toten in den letzten 10 Jahren stattgefunden haben. Gabs aber nicht. Meine Schlussfolgerung, freier Zugang zu Waffen verändert nicht die Anzahl der schweren Massaker.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Sam Hotte » 16. Jan 2013 02:21

Ist aber unsinnige (=systematisch falsche) Statistik weil selbstverständlich und offensichtlich nicht die Zahl der von einem einzigen Täter mit 1 oder 2 Waffen erlegten Opfer (da ist z.B. auch viel Zufall mit dabei, ob aus einem Verletzten ein Toter wird) mit der Zahl der verfügbaren Waffen korreliert, sondern die Zahl der Täter bzw. der Schießereien insgesamt.

Wenn Du also mit "Leichen durch Amokschützen" Statistik machen willst, die in irgendeiner Weise mit der Zahl der Waffen bzw. deren Verfügbarkeit korreliert, dann mußt Du schon alle Leichen aller Vorfälle im Erhebungszeitraum hernehmen.

Sonst kommst du nämlich z.B. zu so sinnlosen Aussagen wie 'Die hohe Zahl zugänglicher Waffen in USA führt dazu, daß in den "großen" Ereignissen fast doppelt so viele Menschen erschossen werden wie in restriktivieren Ländern wie D" was ja der Vergleich Newton 27 und Virginia 31 gegen Erfurt 17 und Winnenden 15 zu "beweisen" scheint.
Das ist aber weder Korrelation noch Kausalität, sondern erstmal nur (evtl. zufällige) Koinzidenz.

Logisch und klar auf der Hand liegend ist, daß eine höhere Zahl bzw. bessere Verfügbarkeit von Waffen die Wahrscheinlichkeit steigert, daß es überhaupt zu einer Tat kommen kann (auch wenn es noch andere Faktoren dabei geben muß). Wieviele Opfer ein Täter aber bei seiner Tat produziert bzw. produzieren kann, ist offensichtlich unabhängig davon, da dies allein durch die Umstände der Tat und die handelnden Personen bestimmt wird.

Da grundsätzlich jede Tat das Potential hat, exzessiv Opfer zu produzieren, muß man sinnvollerweise da ansetzen, die Zahl der Taten zu minimieren.
Und die Zahl der Taten kriegst Du in Deine Leichen-Statistik nur hinein, wenn Du alle Leichen aller Vorfälle betrachtest. Ohne es überprüft zu haben, wage ich die Behauptung, daß dabei der von Dir postulierte Faktor 8 zusammen kommt.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Andr » 16. Jan 2013 18:35

Sam Hotte hat geschrieben:
Allerdings:
Verfügbarkeit der Waffen ist nicht der alleinige Faktor, wie die Schweiz beweist: Da hat jeder Soldat sein SIG550 zuhause (bis 2007 sogar mit Mun) - aber Amok-Läufe damit sind aus der Schweiz wenig bis keine bekannt (nur jede Menge Suizide mit eben dieser Waffe).


Da war doch jetzt kürzlich was, der Täter war aber betrunken sofern ich das richtig in Erinnerung habe :susp:
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Ajax » 17. Jan 2013 10:34

Sam Hotte hat geschrieben:
Sonst kommst du nämlich z.B. zu so sinnlosen Aussagen wie 'Die hohe Zahl zugänglicher Waffen in USA führt dazu, daß in den "großen" Ereignissen fast doppelt so viele Menschen erschossen werden wie in restriktivieren Ländern wie D" was ja der Vergleich Newton 27 und Virginia 31 gegen Erfurt 17 und Winnenden 15 zu "beweisen" scheint.


Für mich beweist es erstmal nur die höhere Verfügbarkeit von potenzieller Opfer. Newton über 5000 Studenten, Virgina über 30.000 Studenten. Ist es da nicht logisch , dass ein Amoklauf dadurch auch mehr Opfer hervorbringt?
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Sam Hotte » 17. Jan 2013 16:25

Ajax hat geschrieben:
Sam Hotte hat geschrieben:
Sonst kommst du nämlich z.B. zu so sinnlosen Aussagen wie 'Die hohe Zahl zugänglicher Waffen in USA führt dazu, daß in den "großen" Ereignissen fast doppelt so viele Menschen erschossen werden wie in restriktivieren Ländern wie D" was ja der Vergleich Newton 27 und Virginia 31 gegen Erfurt 17 und Winnenden 15 zu "beweisen" scheint.


Für mich beweist es erstmal nur die höhere Verfügbarkeit von potenzieller Opfer. Newton über 5000 Studenten, Virgina über 30.000 Studenten. Ist es da nicht logisch , dass ein Amoklauf dadurch auch mehr Opfer hervorbringt?

Du siehst also ein, daß zwischen der Zahl der Opfer einzelner Vorfälle und der Waffengesetzgebung kein Zusammenhang besteht? Das wär' ja gut.
QED. :)

Achja, um deine Frage zu beantworten: Nein, das beweist gar nix. Man mag aufgrund dieser 2 Einzelfälle zu der Annahme verleitet werden, daß da Ursache und Wirkung bestehen würden. Allerdings legt die Vielzahl anderer Ereignisse mit geringeren Opferzahlen eher das Gegenteil nahe. Logisch wäre, daß vor allem Zeitdauer, örtliche Gegebenheiten, Ausrüstung des Täters und dessen "Zielsetzung" beinflussen, was passiert.
Gedanklicher "Gegenbeweis": Ich ginge in irgendeine mittelgroße Schule in D, breche in eine einzige Klasse ein und erschieße jedes Kind plus Lehrkraft. Da hätte ich sofort 25+ Opfer bei nur einigen hundert "students".

Genau das ist diese verlockende Vermengung von Koinzidenz (hier: rel. hohe Opferzahl tritt zusammen mit hoher Studentenzahl auf), Korrelation (gibt es überhaupt eine Beziehung zwischen den Merkmalen?) und Kausalität (Ist A Ursache für B?).
Selbst wenn eine Korrelation hier anzunehmen ist (je mehr potenzielle Opfer einem begegenen können, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß es auch zu einem tatsächlichen Opfer kommt: "wenn mir nur 5 Leute begegnen, kann ich auch nicht mehr umlegen" ;)") läßt die geringe Häufigkeit hoher Opferzahlen nur den Schluß zu, daß es sich um Zufall handelt oder aber der Einfluß der hohen Studentenzahl sehr schwach ist und leicht von anderen Faktoren unwirksam gemacht wird.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Buntaro » 17. Jan 2013 20:22

Fakt ist und bleibt aber, dass all diese Leute an Waffen herangekommen sind, und dass diese Möglichkeit genommen werden muss, denn ein Amoklauf mit Schusswaffen ist wesentlich tötlicher als einer mit Messer, Schwert oder BB-Schläger.
Da soagr in D bei schärferen Waffengesetzen solche Dinge vorkommen können heißt aber nicht, dass es dann egal ist ob lax wie in den USA oder scharf wie in D, sondern, dass sie noch nicht scharf genug sind !!!

Also wie bereits gesagt: Munition nicht im gleichen Haus wie Waffen, ohne Diskussion, Ende.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon rob34 » 19. Jan 2013 23:05

Ajax hat geschrieben:[
Ich denke die großen Schulmassaker lassen sich durch schärfe Waffengestze nicht verhindern. Die Leute, die dass machen sind so verrückt, gäbs keine Schusswaffen, dann würden sie Molotovcocktails (Anleitung bei JA) schmeißen.
[/quote]

In den USA sterben auf die Einwohnerzahl umgerechnet ca. 20 mal mehr Menschen durch Schusswaffen als in Deutschland, das ist statistisch ziemlich eindeutig. Ob die Leute bei spektakulären Amokläufen oder "nur mal so nebenbei" abgeschossen werden, ändert dabei im Prinzip nichts.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Sam Hotte » 19. Jan 2013 23:51

Nee, ich war das nicht! So isses richtig:
Ajax hat geschrieben:Ich denke die großen Schulmassaker lassen sich durch schärfe Waffengestze nicht verhindern. Die Leute, die dass machen sind so verrückt, gäbs keine Schusswaffen, dann würden sie Molotovcocktails (Anleitung bei JA) schmeißen.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Andr » 20. Jan 2013 13:20

rob34 hat geschrieben:
In den USA sterben auf die Einwohnerzahl umgerechnet ca. 20 mal mehr Menschen durch Schusswaffen als in Deutschland, das ist statistisch ziemlich eindeutig. Ob die Leute bei spektakulären Amokläufen oder "nur mal so nebenbei" abgeschossen werden, ändert dabei im Prinzip nichts.


Dabei wäre zu beachten wieviel mal mehr Waffen im Umlauf sind als in Deutschland :rolleyes:
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon rob34 » 20. Jan 2013 13:47

@Andr: Das steht auch im Link. USA: ca.26000 Waffen pro Tötungsdelikt / D: ca. 150.000 Waffen pro Tötungsdelikt. Das deutet für mich darauf hin, dass nicht nur strengere Regeln beim Erwerb, sondern auch Vorschriften bezüglich der Aufbewahrung (Lagerung im Waffenschrank etc.) wirkungsvoll sind.

@Sam Hotte: Sorry, weiß auch nicht, wie das passiert ist. Kann ich das nachträglich bearbeiten, oder muss das ein Mod machen? Ich war schon lange nicht mehr hier im Forum...

edit: hab meinen Beitrag mal gemeldet, vielleicht gibt es hier ja noch einen halbwegs aktiven Mod :D


Yo......

Fl.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Sam Hotte » 20. Jan 2013 14:50

rob34 hat geschrieben:@Sam Hotte: Sorry, weiß auch nicht, wie das passiert ist. Kann ich das nachträglich bearbeiten, oder muss das ein Mod machen? Ich war schon lange nicht mehr hier im Forum...
edit: hab meinen Beitrag mal gemeldet, vielleicht gibt es hier ja noch einen halbwegs aktiven Mod :D

Übertreib' mal nicht. Shit happens, die edit-zeit is rum, ich hab's richtig gestellt - fäääddich! :)
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Wicky » 20. Jan 2013 16:55

Keine Sorge Sam, ich werds richtigstellen.

Stufe 1 is der Stein: Hier steh ich!
Stufe 2 is die Pflanze: Und ich fress dich auf...
Stufe 3 is das Insekt: Guck mal, ich kann mich bewegen!
Stufe 4 is das Tier: Ich stell mich am besten tot.
Stufe 5 is der Mensch: Selbst wenn er tot ist, lebt er noch irgendwie weiter :khelle:

Ich zum Beispiel hab das Problem mit "Fliegen in der Wohnung" ganz einfach gelöst.
Die Fliesen putzen, den Tisch abwischen, den Bio-Müll entsorgen.
Jedes Problem hat seine Lösung - während Omi noch immer Fliegen mit der Klatsche killt, gibt es hier in meiner Wohnung einfach keine
mehr. Denn - soviel weiss jeder - Fliegen orientieren sich nach dem Geruchssinn - Insekten folgen immer dem Instinkt (wörtlich) wo es stinkt
da gibts auch was zu fressen. Indem ich also einfach sämtliche Tische, Wände, Küchenablagen und Fliesen vollständig gereinigt habe,
da kommen die einfach nicht mehr rein!

Die Insektenplage is ein einfaches Stufe 3 Problem und wird auch einfach durch eine Stufe 3 Lösung behoben.
Doch was wir hier in den guten alten USA sehen.. das schreit nach jeder Verspottung!!!!!!!!!!!!
Denn, irgendjemand hat eine Lösung für die Amokläufer, die jede Woche irgendwo an Schulen, Kinos oder im Senat oder im Kindergarten ein Massaker anrichten!

Doch seine Stufe 5 Lösung wird nur von etwas 0.1% der Bevölkerung begriffen ---> weg damit
Kommt der nächste, hat eine noch bessere Lösung.. die wird aber nur von 1% begriffen ----> weg damit
Kommt der dritte, der hats begriffen, wie man Amokläufe verhindern kann! Aber wie immer ---> weg damit
(denn nur, wenn jeder zweite es kapiert, dann hats schon ausgedient)

Und zu allerletzt, kommt der gute Obama, der beschliesst: Verbietet den Verkauf von Waffen
JUHU das hat dann auch der allerletze Vollkackdepp in Alaska begriffen- So stimmts! GEIL?
Leider hat dies einen Nachteil: Wenn man heute Waffen in den USA verbietet, dauerts noch bestimmt 2000 Jahre,
bis auch die Rednecks im Norden ihre Kampf-verstümmler abgegeben haben. Selbst wenn,
und ich sage ausdrücklich "WENN" diese Leute ihre Waffen gesetzesgetreu absofort anmelden müssen,
dauert es noch hunderte Jahre bis man was davon merkt.

Deshalb bin ich für die Bobbys in England. Habt ihr schon gewusst? In England haben die Polizisten keine Waffen.
Da haste ne reele Chance. Du gehst in ne Bank und überfällst sie. Du hast keine Waffen.
Die Bankangestellten haben auch keine Waffen.
Und die Polizei, die ausrückt, hat ebenfalls keine Waffen. Wenn Du stark genug bist, gelingt der Banküberfall.
Aber glaub ja nicht, daß die Bobbys Weicheier sind. Die haben Muskeln und trainieren jeden Tag 27 Stunden am Tag.

DIese Polizisten in England haben MUSKELN. Und wie es auch ausgeht, einer von beiden landet mit gebrochenen Gliedern,
und einem verschrumpelten Auge im Lazarett....doch in England gibt es keine Toten. Das meine Herren, finde ich geil!
Jau, in England hat man noch eine reele Chance.

Doch in den USA finden Stufe 5, 4, 3, und 2 keine Lösung. Stattdessen sucht der Obama nach einer Lösung, die JEDER
versteht. Waffen verbieten!
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Sinclair » 23. Jan 2013 03:15

Sinnlose Diskussion: in den USA leben ca. 250 Mio Leute, jedes Jahr sterben in der Grössenordnung von 30'000 bis 40'000 durch Schusswaffen, das sind rund 0.015 % der Bevölkerung. Davon sterben bei Schulmassakern etc. pro Jahr ein, zwei oder drei Dutzend; wir bewegen hier im Promillebereich aller Schusswaffentoter. Also was soll das Geschrei? Antwort: gibt tolle Headlines für die Presse und Stoff für karrieregeile Politiker, um sich zu profilieren. Für die restlichen zigtausend Toten mit einem Extra-Loch im Körper interessiert sich ausser der Lokalpresse in der Rubrik "Vermischte Meldungen" keine Sau.

IMHO liegt das Problem mit den Waffen in der USA auch nicht bei der Waffengesetzgebung sondern vielmehr darin, dass die Bürger nicht registriert werden. Es gibt keine Meldepflicht und damit auch keine soziale Kontrolle. Fälschungssicherer Personalausweis? Wird es in den Staaten auch in 100 Jahren nicht geben! Wenn schon kein Wille da ist, die Leute zu erfassen und kontrollieren, wie soll das denn mit den Waffen funktionieren? Und wie schon von meinen Vorschreibern erwähnt: Wo Abermillionen von Waffen in der Bürger Schränke lagern und ein erheblicher Prozentsatz der Bürger das Recht auf Waffen als unentziehbares Recht begreift wird auch das strengste Waffengesetz keine Wirkung zeigen. An vielen Orten in den USA wird sich die Polizei schlichtwegs weigern, die Waffen der Bürger einzuziehen. Alles wird beim Alten bleiben, Bless You, America!

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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Wicky » 20. Aug 2013 16:25

Buntaro hat geschrieben:Also wie bereits gesagt: Munition nicht im gleichen Haus wie Waffen, ohne Diskussion, Ende.



Wie wäre es mit folgendem Vorschlag

Stellvertreter Gottes nicht im gleichen Haus wie Korane lagern?
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Buntaro » 20. Aug 2013 23:15

:beek:
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Wicky » 5. Sep 2013 22:13

Heute is alles durch-einander! Ein wildes Wusel-dusel.. jeder darf wohin er will.

Und Du, Bunti.. kommst an meine Seite :-)
Du bisch 'er BESTE HÄUPTLING DER INDIANER

Ich hab übrigens dein satirischen Post für echt verfasst :((( oh menno
Das bedeutet soviel wie: Ich Arsch weil mein Ausbilder ebenfalls vermasselt hat :khelle:
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Buntaro » 6. Sep 2013 16:13

gibt es denn noch Indianer ?
Ich dachte, die sind schon ausgerottet worden...
Dann bin ich lieber Häuptling der Cowboyzzzzzz. :bandit:
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Wicky » 7. Sep 2013 08:21

Buntaro hat geschrieben:Dann bin ich lieber Häuptling der Cowboyzzzzzz. :bandit:



Das überlebe ich nicht.
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Wicky » 8. Sep 2013 09:25

Buntaro hat geschrieben:Ich dachte, die sind schon ausgerottet worden...


Das liegt daran, daß Du noch nie einen Blick in ein Geschichtsbuch geworfen hast. Denn sonst wüsstest Du, daß wir Wikinger im 11.Jahrhundert nach Russland ausgewandert sind, und vom Norden her alle wichtigen Schlüsselpositionen besetzt haben, und dann haben wir euch im 2ten Weltkrieg den Arsch versohlt!! :khelle:
Mann, war das eine Arschtreterei !!
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Wicky » 8. Sep 2013 14:42

@Bunti: Seit 9 Monaten stalkst du mir hinterher, du postest sinnlose Smileys unter soviele meiner Postings wie möglich.
Tust du eigentlich sonst noch irgendetwas anderes?
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Re: Waffengesetze USA

Beitragvon Buntaro » 8. Sep 2013 17:24

:hackman:
manchmal sagen eben smilies mehr als worte
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